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Gründlmoosfest
am Samstag, den 27 August 2022

Trotz eines unerfreulichen Wetterberichtes, der durchgehend Regen angesagt hatte, besuchten ca. 60 Erwachsene und 15 Kinder das "Gründlmoosfest". Das erste Fest nach der Coronazeit war ein schöner Erfolg.

Im März dieses Jahres beim "Zukunftsgespräch Haus" fand sich zum Glück noch ein freies Wochenende im August und Robin hat sich spontan bereit erklärt, ein Fest zu "machen". Die aktive Familie hat der Jugend gerne dabei geholfen.

Die Kletterwand war wieder der Hit. Die Kinder kletterten mit viel Begeisterung rauf und runter. Oder sie seilten sich wie die richtigen Kletterer ab. Helmut und Robin wurden den kompletten Nachmittag von den Kids beschäftigt und hatten alle Hände voll zu tun. Nur während eines halbstündigen Wolkenbruchs gab es hier eine Pause.

Julius übernahm spontan die Grillstation und sorgte gekonnt für die Versorgung mit Fleisch, Würstchen, Grillkäse und Gemüseburger. Claudia, Bernd und Dieter schenkten Getränke ein, spülten Gläser und sorgten auch hier für gute Stimmung. Norbert verkaufte gewissenhaft Bons für Getränke und Essen. Nur, um den Chor vom Ulrichsheim mit der Gitarre zu begleiten und mitzusingen, erlaubte er sich hier eine Unterbrechung.

Johanna und Tim beschäftigten sich ebenfalls den kompletten Nachmittag mit den Kindern, schnitzten und bastelten mit ihnen Instrumente aus Naturmaterialien, die sie vorher gemeinsam im Wald sammelten. Dauerhaft befestigten sie an der alten Schaukel eine Klanginstallation. Auch den Umgang mit unseren beiden Stereolupen zeigten sie den Kindern und auch allen anderen Interessierten. Mit viel Geduld und immer mit einem Lächeln.

Mit den Insektensaugern aus dem Umweltdetektivkoffer des Landesverbandes hatten die Kinder und auch ein paar Erwachsene großen Spaß. Frederike und Elke stapften mit einigen Kindern, die sich an einem Kletterseil festhielten und die Augen verbunden hatten, langsam durch das Gelände. Das war unerwartet schwer. Leichter ging es dann mit einem gemeinsam gesungenen Lied: "Tuff, Tuff, Tuff die Eisenbahn, wer will mit der hängt sich an, alleine fahren woll'n wir nicht, darum nehmen wir die Mona mit, die Anna mit ..."

Ein paar Stimmen:

Naturfreunde von der OG Kempten: "Wir haben uns sehr wohl gefühlt bei euch."
Frederike und Franz vom Team einer BUND Naturschutz Kindergruppe waren mit ihren Enkelkindern da: "Schön war es bei euch!!"
Trachtenverein Lechhausen: "Wenn es terminlich passt, kommen wir nächstes Jahr sehr gerne wieder. Uns allen hat es viel Spaß gemacht."
Daniel: "Danke für die gute Organisation. Man erkennt ein gutes Fest immer daran, dass meine Kinder nicht nach Hause wollen."
Gast aus der Wohngruppe vom Ulrichsheim der Caritas: "Wir haben so viel Spaß beim Klettern und beim Singen – und beim Tanzen", "Es ist so schön hier im Wald."
Robin: "Die Anzahl der Besucher war genau richtig an diesem Tag."
Johanna: "Mir machte es großen Spaß mit den Kids und auch die Vorbereitungen"
Elke: "Wir hatten durchweg tolle Gäste, die alle Angebote mit Freude annahmen und das Fest überraschenderweise selbst mitgestalteten. Einfach toll. Chor und Tanz der Menschen mit Behinderung kamen unglaublich gut an und spätestens jetzt war jedem klar, dass dies ein wirklich schönes und entspanntes Fest mit toller Stimmung ist. Es gab nur zufriedene und glückliche Gesichter zu sehen."
Einige Naturfreunde der Ortsgruppe Westend waren auch da und wie wir hörten, hat es auch ihnen sehr gut gefallen.

Etliche Kilo Kartoffel- und Krautsalat, Grillkäse, Gemüseburger, Bratwürstchen, Fladenbrot und Semmeln – alles wurde komplett aufgegessen. Nur vom Fleisch blieben etliche Kilo übrig. Es wurde gewogen und uns netterweise von einigen Mitgliedern zum Einkaufspreis abgekauft. Die Kuchenspenden von Gitti, Claudia, Elke und der Kuchenbäckerin vom integrativen Café am Milchberg schmeckten vorzüglich. Auch vegane Kuchen wurden gebacken und angeboten, darunter ein Zitronenkuchen und ein Apfelkuchen mit Streusel und Pudding. Alle gespendeten Kuchen schmeckten sehr lecker. Einige übriggebliebene Stückchen versüßten das Aufräumen, Putzen und Abrechnen am Sonntag.

Vegetarische und vegane Verpflegung anzubieten war uns ein Anliegen. Genauso wichtig war es uns, keine Lebensmittel wegwerfen zu müssen. Das ist komplett gelungen, denn es mussten keinerlei Reste, weder vom Salat noch von anderem Essen, weggeworfen werden.

Am Abend spielte die Naturfreundin Djonny Laser einige ihrer Klavierkompositionen und zusammen mit der Band Pupille wurden Beats und Klänge erforscht. Leider war wegen Terminüberschneidungen erst ein paar Tage vor dem Fest sicher, dass die drei bei uns spielen konnten und so waren nur wenige Zuhörer dazugekommen. Somit gab es aber am Abend nicht mehr so viel zu tun und alle fleißigen Helfer konnten den Festtag in Ruhe Revue passieren lassen und völlig entspannt den jungen Musikern zuhören. Es war toll.

(ef)