Samstag, 18.11.2017 •
Landesfachgruppenkonferenz Bergsteigen. Beginn 10 Uhr. Info über Veranstaltungsort und Agenda ab Anfang November bei Fachgruppenleitung Bergsteigen.
Sonntag, 03.12.2017 •
Jahresschlussfeier mit Jubilarehrung im Vereinslokal. Beginn 15.00 Uhr.
Samstag, 16.12.2017 •
Hüttenabschluss auf dem Gründlmooshaus. Beginn 13.30 Uhr.
Fachgruppe Bergsteigen und Wintersport (... zum Programm )
Fachgruppenleiter Bergsteigen:
Gerhard Nowak, Trainer C—Bergsport, Qualifikation Bergsteigen und Ausbilder künstliche Kletteranlagen,
Dachsweg 11, 86169 Augsburg, Telefon 703393.
Brigitte Sause, Stellvertreterin für den Fachgruppenleiter und den Leiter Bergwandern, Trainer C—Schneesport, Qualifikation Ski alpin und Trainer C—Bergwandern/Radwandern,
Weizenstraße 16a, 86199 Augsburg, Telefon und Fax 556177.
Leiter Bergwandern
Jürgen Schenk, Trainer C—Bergsport, Qualifikation Hochtouren,
Hallstattstraße 12, 86316 Friedberg, Telefon 60 68 79
Zum Tourenprogramm der Fachgruppe Bergsteigen:
Alle Schneeschuh-, Ski-, Eis- und Klettertouren sowie Bergtouren bzw. Urlaubsfahrten auf Ortsgruppenebene werden nach Absprache durchgeführt oder im Programm angekündigt. Private Bergtouren und Urlaubstouren sind durch unsere Vereinsversicherung nicht abgedeckt. Interessante Tourenvorschläge werden gerne berücksichtigt.
Gruppentreffen 2016
Bis zum 31. März 2016 treffen wir uns jeden Donnerstag ab 20 Uhr im Vereinslokal Zugspitzklause in Augsburg, Zugspitzstraße 173, Telefon 0821 / 79 19 19, ab 1. April 2016 jeden Donnerstag ab 20 Uhr in der Gaststätte Perzheimstüble der Kleingartenanlage Perzheimwiese, Perzheimstr. 32 in 86150 Augsburg-Pfersee, Telefon 0821 / 520738, ab 1. Oktober 2016 wieder in der Zugspitzklause. An Feiertagen und an Donnerstagen vor einem Vereinsabend sind keine Treffen.
Vorträge
Fach- und Diavorträge werden nach Absprache durchgeführt und rechtzeitig angekündigt.
Wichtige Hinweise
ACHTUNG:  Bei Teilnahme an einer Tour werden der Treffpunkt sowie die Möglichkeit einer Mitfahrt mit dem zuständigen Tourenleiter bzw. dessen Stellvertreter persönlich oder telefonisch abgesprochen. Bei schlechtem Wetter unbedingt telefonisch erkundigen, ob die Tour stattfindet.
Fortbildung/Ausbildung
Fortbildungs- und Ausbildungslehrgangstermine für Übungsleiter und Bergwanderleiter liegen vor!
Das Jahresprogramm der Fachgruppe des Landesverbandes mit den jeweiligen Ausschreibungen kann bei Interesse von Gerhard Nowak, Fachgruppenleiter Bergsteigen, angefordert werden.
Skitouren/Schneeschuhtouren/Skiurlaub
Alle Touren werden nach Absprache unter Berücksichtigung der aktuellen Wetterlage, Schneesituation und Lawinengefahr durchgeführt.
Legende zu den verwendeten Abkürzungen:
Ausrüstungshinweise
Grundausrüstung (G):Bergschuhe mit Profilsohle, warmer Pullover oder Fleece-Jacke, Anorak, Regenschutz, Mütze, Handschuhe, Ersatzwäsche, persönliche Apotheke, Proviant, Trinkflasche, Sonnenschutz, Sonnenbrille, Personal- und NF/AV-Ausweis, Hüttenschlafsack (bei mehrtägigen Touren), Teleskop-Skistöcke, Mobiltelefon.
Klettersteig (KS):Zusätzlich zur Grundausrüstung: Brustgurt mit Hüftsitzgurt oder ein Kombigurt, Klettersteigset mit Y-Anordnung von Bremse und Sicherungskarabinern - diese sollten spezielle Klettersteigkarabiner mit einem selbsttätigen Verschluss sein, Steinschlaghelm, Klettersteighandschuhe.
Eistour (E):Zusätzlich zur Grundausrüstung: Feste Bergschuhe mit passenden Steigeisen, Eispickel, Brust-Hüftsitzgurt oder Kombigurt, 1 Seilstück 1 m lang (11 mm Durchmesser), Sonnen- und Lippenschutz, Seile, Schlingen und Karabiner, 1 Schraubkarabiner, Eishohlschrauben, Gamaschen, Gletscherbrille.
Klettertouren (K):Zusätzlich zur Grundausrüstung je nach Schwierigkeitsgrad: Kletterschuhe, HMS-Karabiner, Schnappkarabiner, Expressschlingen, Band- und Seilschlingen verschiedener Durchmesser und Längen, Sicherungs- und Abseilgeräte, Einfach- und Doppelseil, Steinschlaghelm, Brust-Hüftsitzgurt.
Schneeschuhtouren (S):Zusätzlich bzw. anstelle der Grundausrüstung: Schneeschuhe mit Riemen- oder Automatikbindung. Feste, wasserabweisende Bergschuhe, passend zur Bindungsart, Teleskop-Skistöcke, Gamaschen, LVS-Gerät (Lawinen-Verschütteten-Suchgerät), Schneeschaufel, Lawinensonde.


Schwierigkeitseinstufung für Wanderungen
W1:Diese Wanderwege sind meistens gut markiert und ausreichend breit und im Normalfall nur mäßig steil. Sie erfordern wenig Bergerfahrung und können auch von Kindern und älteren Leuten ohne große Gefahr begangen werden. Dennoch sind vielfach Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.
W2:Diese Steige sind in der Regel ausreichend markiert, überwiegend aber schmal und über einige Abschnitte bereits etwas ausgesetzt. Kurze Strecken können schon mit Drahtseilen abgesichert sein. Für die Begehung dieser Wege wird deshalb neben einer guten Kondition Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorausgesetzt.
W3:Diese Wege und Steige sind manchmal markiert, können aber auch weglose Routen sein. Sie sind stellenweise sehr ausgesetzt und erfordern deshalb absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Sie sind konditionsstarken Bergwanderern und Bergsteigern vorbehalten, die sich auch im weglosen Gelände mühelos zurechtfinden können. Der Gebrauch der Hände zur Fortbewegung im steilen, felsigen Gelände kann nötig sein (Felsstellen I, ausnahmsweise auch II nach der UIAA-Skala).


Schwierigkeitseinstufung für Klettersteige
Die Einstufung erfolgt mit einer Skala von A bis E. Mit dieser Bandbreite können Klettersteige von leichten bis zu extrem schweren Anlagen erfasst werden. Bewertungen der Art A+ oder A- kennzeichnen eine leicht erhöhte bzw. reduzierte Schwierigkeit bezüglich der Grundkategorie. Zwischenstufungen werden z.B. mit A/B klassifiziert. In jedem Fall ist zu beachten, dass die Klassifizierung eines Steiges keinen allgemeingültigen Charakter haben kann, da die Schwierigkeit des zu begehenden Weges immer subjektiv empfunden wird, entsprechend den individuellen Fähigkeiten des einzelnen Bergsteigers. Zusätzlich sind stets die aktuellen objektiven Gegebenheiten (z.B. Nässe, Schneefelder, Vereisung) zu berücksichtigen. Die unten verwendeten Bewertungen beziehen sich immer auf Normalverhältnisse bei günstiger Jahreszeit (Sommer) und optimaler Witterung.
Es wird grundsätzlich die Verwendung von Klettersteigset, Klettergurt und Steinschlaghelm empfohlen.
ALeichte Klettersteige
Gehtechnisch einfache Wege, wobei alle kritischen Abschnitte gesichert sind. Kurze Leitern (selten senkrecht) und ausreichende Eisenklammern bzw. Tritthilfen im oft nur mäßig steilen Gelände. Einzelne Stellen können bereits ausgesetzt sein, sind aber leicht zu passieren. Geübte Geher (trittsicher und schwindelfrei) können Steige dieser Kategorie oftmals auch ohne Selbstsicherung absolvieren (hiervon ausgenommen sind aber Leitern über Wandstufen). Viele Sicherungselemente dienen lediglich dem Sicherheitsgefühl. In der Regel ist eine problemlose Orientierung möglich. Steige der Kategorie A sind in bezug auf eine "normale" Bergwanderung in der Schwierigkeit geringfügig erhöht.
BMäßig schwierige Klettersteige
Steileres Gelände mit ausgesetzten Passagen, die zum Teil über kleinere Tritte verfügen, aber gesichert sind. Längere Leitern (auch senkrecht), Eisenklammern und sonstige Tritthilfen (ausreichend) in Abschnitten, die kraftraubend und anstrengend sein können. Es wird mehr Körperbeherrschung als bei der Kategorie A verlangt. Oftmals Wechselspiel mit leichten Wegsegmenten zur Erholung. Ohne die Tritthilfen und Sicherungsanlagen würde die Route an einzelnen Stellen einer felstechnischen Schwierigkeit II. - III. Grades (UIAA) entsprechen. Auch geübten Gehern ist die Selbstsicherung zu empfehlen. Meist problemlose Orientierung möglich.
CSchwierige Klettersteige
Steiles bis senkrechtes Gelände mit ausgesetzten Passagen. Griffe und Tritte sind oft klein. Überhängende Leitern möglich. Eisenklammern, Stifte und sonstige Hilfen können etwas weiter auseinander liegen. Senkrechte Abschnitte sind zum Teil nur mittels Stahlseil gesichert. In verschiedenen Segmenten bereits sehr anstrengend (Armkraft). Die Begehung erfordert insgesamt mehr Kraft und Mut. Ohne die Tritthilfen und Sicherungsanlagen würde die Route an einzelnen Stellen einer felstechnischen Schwierigkeit III. - IV. Grades (UIAA) entsprechen. Eine Selbstsicherung ist dringend zu empfehlen. Ungeübte sollten die Begleitung durch einen erfahrenen Bergpartner in Anspruch nehmen. Die Orientierung kann sich gerade im hochalpinen Gelände schwieriger gestalten.
DSehr schwierige Klettersteige
Senkrechtes und oft auch überhängendes Gelände. Griffe und Tritte sind in der Regel klein. Hilfselemente können weit auseinander liegen. Sehr ausgesetzter und steiler Fels ist häufig nur durch ein Stahlseil gesichert. Senkrechte bis überhängende Passagen können eine beachtliche Länge aufweisen und erfordern einen entsprechend hohen Kraftaufwand (Armkraft) und eine ausreichende Fitness. Ungesicherte (!) Kletterstellen bis zum II. Grad (UIAA) möglich. Klettersteige dieser Kategorie eignen sich keinesfalls für Anfänger. Geübte Geher sichern sich selbst und bewegen sich oftmals in einer erfahrenen Seilschaft. Die Orientierung kann sich gerade im hochalpinen Gelände schwieriger gestalten.
EExtrem schwierige Klettersteige
Die Geländestrukturen entsprechen weitgehend der Kategorie D, verlangen jedoch ein Maximum an Kraft und Können. Die integrierte freie Kletterei erfordert oft spezielle Ausrüstung und macht eine Seilschaft obligatorisch. Derartige "Sportklettersteige" eignen sich nur für professionelle Geher. Die Orientierung kann sich gerade im hochalpinen Gelände schwieriger gestalten.


Abfahrts-Treffpunkte für die Touren
>I<Park&Ride-Platz an der Straßenbahn-Endhaltestelle Linie 3, Inninger Straße
>F<Park&Ride-Platz an der Straßenbahn-Endhaltestelle Linie 6 in Friedberg-West, Friedberger Straße
Änderungen in 2011:
Der Treffpunkt >F< am Volksfestplatz Friedberg wurde verlegt (s.o.).
Der Treffpunkt >K< am KUKA-Parkplatz, Zugspitzstraße, entfällt.




Ein erfolgreiches und unfallfreies Bergsteigerjahr 2016 wünscht allen Bergfreunden
die Fachgruppenleitung.


Berg frei!