Samstag, 16.09.2017 •
Klettersteig Lachenspitze Nordwand, 2130 m, Tannheimer Berge.
Vom Ausgangspunkt Vilsalpsee,1168 m in ca. 2 Stunden zur Landsberger Hütte, 1810 m. In 20 Minuten zum Einstieg. Kletterzeit ca. 2 Stunden. Aufstieg insgesamt ca. 970 Hm. Abstieg über den Normalweg zur Landsberger Hütte ca. 45 Minuten. Gesamtgehzeit ca. 7 Stunden. Ausrüstung G+KS. Schwierigkeit C, einige Stellen D. Führung Gerhard Nowak. Abfahrt 6.00 Uhr "F", 6.30 "I".
Alternativen ohne Klettersteig:
A: wie oben zur Landsberger Hütte. Von dort zur Lachenspitze im Auf-u. Abstieg über den Normalweg oder Überschreitung über den Nord-Ost-Grat in je 2 Stunden, ca. 970 Hm. Gesamtgehzeit für jede Tour ca. 6 Stunden. Ausrüstung G. Schwierigkeit W1-2 bzw. W2-3. Führung Brigitte Sause oder Jürgen Schenk.
B: nur zur Landsberger Hütte, ca. 650 Hm oder weiter zur Roten Spitze, 2130 m, ca. 970 Hm. Abstieg wie Aufstieg. Gesamtgehzeit ca. 4 bzw. 5,5 Stunden. Ausrüstung G. Schwierigkeit W 1. Führung Brigitte Sause oder Jürgen Schenk. Abfahrtszeit u.- ort für beide Alternativen wie bei Klettersteig.
Mittwoch, 20.09.2017 •
Arbeiten im und ums Gründlmooshaus - kleine Arbeitstour auf der Hütte ab 9.00 Uhr, ca. 3 Std.
Samstag, 30.09.2017 •
Hasentalkopf, 1797 m, Ammergebirge. Vom Parkplatz Sägertal über Bäckenalmsattel und Scheinbergjöchl zum Gipfel, 875 Hm. Abstieg über Lösertaljoch und Sägertal zum Ausgangspunkt. Gesamtgehzeit ca. 6,5 Stunden. Ausrüstung G. Schwierigkeit W1- 3. Führung Jürgen Schenk und Brigitte Sause. Abfahrt 6.00 Uhr "F", 6.30 Uhr "I".
07.10. - 14.10.2017 •
Wanderreise nach Portugal. Organisation und Führung Norbert Bobisch. Ausführliche Beschreibung der Reise mit Preisangabe unter: www.wandern-miteinander.de . Anmeldung bis spätestens 15.Januar 2017 bei Norbert Bobisch.
Sonntag, 08.10.2017 •
Wir besichtigen das Hiasl-Museum im Gut Mergenthau. Beginn 14.00 Uhr, Anmeldung bis 24.09.2016 bei Claudia Steinkohl, Tel.: 263943.
Freitag, 13.10.2017 •
Vereinsabend mit Film- und Bildbeiträgen von Mitgliedern. Beginn um 19.30 Uhr in der Zugspitzklause.
Samstag, 14.10.2017 •
Schönberg, 1621m. Isartaler Alpen. Vom Wanderparkplatz Hohenreuth über Mariaeck zum Gipfel, 800 Hm. Abstieg zur Schönbergalm und zurück nach Mariaeck. Von dort weiter wie Aufstieg. Gesamtgehzeit ca. 5 Stunden. Ausrüstung G. Schwierigkeit W 1. Führung Brigitte Sause und Gerhard Nowak. Abfahrt 7.00 Uhr "F".
Samstag, 14.10.2017 •
Ganztägige Arbeitstour zum Gründlmooshaus, Beginn 9 Uhr. Für Verpflegung wird gesorgt.
Entstehung und markante Wegpunkte unserer Ortsgruppe
1895
Gründung des Touristenvereins ,,Die Naturfreunde“ durch den Volksschullehrer Georg Schmiedl in Wien.
1905
Die erste deutsche Ortsgruppe wird in München gegründet.
1922
Gründung der Sektion Lechhausen des Touristenvereins ,,Die Naturfreunde'' durch Hans Reiner. Viele Wanderungen und Bergfahrten werden durchgeführt, ein Sängerkränzchen und eine Jugendgruppe gegründet, die im Jahre 1927 schon 30 Burschen und Mädchen zählt.
1933
Hitlers SA besetzt das Vereinshaus, die Bibliothek wird geplündert, Seile und Klettergerät beschlagnahmt, die gesamte Organisation verboten. Im Zweiten Weltkrieg werden viele Wanderfreunde Opfer eines sinnlosen Krieges.
1946
Neugründung der Sektion Lechhausen. Neben den Naturfreunden früherer Jahre sind vor allem Mitglieder der Wandervereine ,,Frohsinn“ und ,,Edelweiߓ anwesend, die von den Alliierten noch keine eigene Lizenz zu einer Vereins-Neugründung erhalten hatten. Zum 1. Vorsitzenden wird Wanderfreund Xaver Gerstmeier gewählt. Trotz der mageren Nachkriegsjahre entwickelt sich wieder eine rege Vereinstätigkeit.
Auf der Suche nach einem Wanderstützpunkt wurde man auch schnell fündig: Das Jägerhaus im Derchinger Forst, die ehemalige Metzgerhütte, wurde angepachtet. Dieses Haus war durch die Kriegswirren und etliche Plünderungen sehr verwahrlost. Mit wahrem Feuereifer begannen die Freunde mit der Renovierung, und schon bald wurde das Haus zum beliebten Treffpunkt an den Wochenenden für Alt und Jung.
Daneben wurde auch viel gewandert, und viele Mitglieder erwarben sich Kenntnisse in Botanik, Vogelkunde und Geologie. Am Taglilienfeld bei Langweid wurden regelmäßig an den Wochenenden Pflanzenwachen durchgeführt, um diese seltene Flora auch für die Zukunft zu erhalten.
1950
Unstimmigkeiten mit der Mutterortsgruppe Augsburg führten dazu, dass die Sektion Lechhausen zur Ortsgruppe Gersthofen übertrat. Nach langwierigen Verhandlungen mit der Landesleitung erhielten die Lechhauser die Erlaubnis zur Gründung einer selbstständigen Ortsgruppe.
1951
Am 3. März fand die Gründungsversammlung statt, auf der Hans Reißenzahn zum 1. Vorsitzenden der jungen Ortsgruppe Lechhausen gewählt wurde. Nun wurden auch größere Fahrten durchgeführt, nicht selten nahmen 30 bis 40 Personen an den Wanderungen teil. Die rege Wandertätigkeit spiegelt eine Übersicht des Jahres 1954 wider:
AktionTeilnahmeAktionTeilnahme
6 Skitouren63 Teilnehmer1 Schnitzeljagd22 Teilnehmer
3 Busfahrten165 Teilnehmer5 Zelttouren122 Teilnehmer
15 Fußtouren178 Teilnehmer2 Kletterfahrten22 Teilnehmer
13 Radtouren196 Teilnehmer1 botanische Wanderung26 Teilnehmer
1955
Josef und Thea Steinkohl gründen eine Jugendgruppe, die mit Volkstanz und Theaterspiel die Vereinsabende bereichert Auf Initiative von Hans Greißle werden zur körperlichen Ertüchtigung regelmäßig Turnund Gymnastikabende in der LuitpoldTurnhalle durchgeführt. Jeden Winter finden ein Abfahrtslauf und ein Skilanglauf statt.
1957
Durch die stetig steigenden Mitglieder-zahlen wurde das Jägerhaus allmählich zu klein, und die Vereinsleitung unter Obmann Erwin Ritter sah sich gezwungen, nach einem geeigneten Grundstück zum Bau eines neuen Wanderheimes Ausschau zu halten. Am 13. Juli kauft die Ortsgruppe ein Grundstück bei Wiffertshausen, und Wanderfreund Fritz Büttner erstellte den Bauplan.
1959
Am 6. September erfolgte der erste Spatenstich zum Bau des Gründlmooshauses. Bereits am 26. Juni des folgenden Jahres konnte Hebauf gefeiert werden. Der Weiterbau war durch die ständige Ebbe in der Vereinskasse äußerst schwierig. Mit dem Verkauf von Bausteinen und durch Erlöse aus Veranstaltungen konnte die marode Kasse immer wieder gefüllt und somit weitergebaut werden. Unter diesen schwierigen Bedingungen zog sich der Bau in die Länge, die Begeisterung der Mitglieder, die jede freie Stunde (auch den Urlaub) dem Hausbau opferten, ließ merklich nach.
1962
Unter dem neuen Vorsitzenden Josef Steinkohl (er löste Custl Steppich ab), wird mit dem Ausbau der Schlafräume begonnen. Die Fertigstellung der Holziege und umfangreiche Planierarbeiten waren der Abschluss eines Gemeinschaftswerkes, das vier Jahre dauerte und der Vorstandschaft und den Mitgliedern alles abverlangte. Insgesamt wurden 15.800 Stunden in Freizeitarbeit geleistet.
1963
Am 1. September übergibt Regierungspräsident Dr. Michael Feliner das Haus seiner Bestimmung. Zahlreiche Wanderfreunde aus nah und fern haben sich zu diesem großen Tag eingefunden.
1966
Gründung einer Bergsteigergruppe, die ein Jahr später vom tschechischen Bergsteigerverband in die Hohe Tatra eingeladen wird. Lechhauser Bergsteiger beteiligen sich an der Andenexpedition im Jahre 1966 und der Bayerischen Grönlandexpedition 1973.
1969
Im Gründlmooshaus werden die Waschräume und eine Dusche eingebaut.
1972
Die Lechhauser Naturfreunde feiern ihr 50-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass wurde ein Festzeit an der Zugspitzstraße aufgebaut, das über vier Tage Treffpunkt für viele Naturfreunde und Gäste wurde.
1973
Infolge Wassermangels musste unser Gründlmooshaus wochenlang geschlossen bleiben. Die fälligen Bohrungen zwecks neuem Brunnen kosteten viel Zeit und vor allen Dingen viel Geld.
1975
Mit dem Ausbau der Terrasse wird zugleich ein 1O.OOO-l-Öltank eingebaut, zwei Jahre später eine Öl-Zentralheizung installiert.
1985
In diesem Jahr stand ein doppeltes Jubiläum an: 2000 Jahre Augsburg und 90 Jahre Naturfreunde. Aus diesem Anlass führte die Bergsteigergruppe eine Himalaja-Expedition zum Nun durch. Karl Fuhl fuhr mit einem selbstgebauten Floß von Donauwörth nach Budapest, wobei seine achtköpfige Crew mit österreichischen und ungarischen Naturfreunden Kontakte knüpfte. Für beide Veranstaltungen hatte der damalige Oberbürgermeister von Augsburg, Hans Breuer, die Schirmherrschaft übernommen.
1986
Eine Natur- und Umweltschutzgruppe wird gegründet, die sich hauptsächlich um die drei vereins-eigenen Biotope kümmert, aber auch botanische und vogelkundliche Exkursionen durchführt. Im selben Jahr reisen 50 Lechhauser Naturfreunde nach Wien und Ungarn.
1989
Sepp Steinkohl, der 27 Jahre lang unermüdlich für die Ortsgruppe Lechhausen tätig war, übergibt sein Vorstandsamt aus gesundheitlichen Gründen an Josef Egger.
1995
Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Naturfreunde reist eine 15-köpfige Gruppe der Lechhauser Naturfreunde zusammen mit den Augsburger Freunden nach Wien. Der Festabend in der Wiener Stadthalle mit 7000 Naturfreunden aus aller Welt war ein unvergessliches Erlebnis. An einer Präsentation der Naturfreunde auf dem Augsburger Rathausplatz war auch die 00 Lechhausen beteiligt.
1996
Zur besseren Durchführung von Vereinsfesten wird ein Grillhäuschen gebaut, das Gründlmooshaus wird mit neuen Toiletten ausgestattet.
1997
Mit ihrer Aktion "Blaue Flüsse für Europa" wehren sich die Naturfreunde gegen den weiteren Ausbau der Donau. An einer vom Landesverband Bayern organisierten Demonstration in Deggendorf nehmen über 2000 NaturFreunde aus ganz Bayern teil, darunter auch eine starke Gruppe aus Lechhausen.
1999
37 Personen reisen vom 24. 9. bis 3. 10. in die Hohe Tatra (Slowakei). Große Sorgen bereitet die immer schlechter werdende Trinkwasserqualität im Gründlmooshaus. Laut einer Verordnung des Gesundheitsamtes Aichach darf das Wasser nicht mehr zum Trinken und Kochen verwendet werden. Eine Anbindung an das Trinkwassernetz der Stadt Friedberg wird unumgänglich. Zur Finanzierung des sehr teuren Projektes wird ein Spenden-konto eingerichtet.
1999
Eine Fachgruppe ,,Aktive Familie“ wird gegründet. Ziel dieser Gruppe ist es, den Begriff ,,die NaturFreunde“ für Familien mit Kindern wieder attraktiver zu machen und das Gruppengefüht untereinander zu stärken.
2001
Lutz Bastisch wird zum neuen Ortsvorsitzenden gewählt. Er treibt die Planung der Wasserleitung voran und organisiert alle Nebenarbeiten, so dass die Wasserleitung am 9. April verlegt werden kann. Danach sind umfangreiche Sanierungsarbeiten im Grundstück notwendig, um die Spuren der Bulidozer zu beseitigen. Zugleich werden im selben Jahr ein Kräutergärtlein hinter dem Haus angelegt und von der Aktiven Familie der Matratzenschlafraum im Haus erneuert.
2002
Eine Erneuerung des Abwasserschachtes wird notwendig. Dies und umfangreiche Baumfällaktionen erfordern eine Neuanlage der Rasenfläche. Der Werkstattschuppen wird saniert und der Weg dorthin gepflastert. Der Zaun um das Grundstück wird erneuert. Die Bergsteigergruppe unternimmt eine vierwöchige Auslandsbergfahrt nach Bolivien.